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GELENKLAGER & GELENKKÖPFE

Gleitlager wälzkörperfreier Kraftübertragung

Gelenklager sind einbaufertige Lagerungskomponenten und gehören zur Gruppe der Gleitlager, da sie zur Kraftübertragung und Reibungsminderung keine Wälzkörper besitzen. Der Gleitkontakt erfolgt zwischen sphärisch ausgeführtem Innenring und ebenfalls sphärischer Außenringbohrung.

  • Somit übertragen die relativ großen Kontaktflächen sehr hohe Kräfte bei langsamen Drehzahlen und der sphärische Aufbau gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen aus. Weiterhin vereinen sie sehr gute Schwingungs- und Geräuscheigenschaften und zeigen sich relativ unempfindlich gegen Stoßbelastungen.

Gelenklager werden daher überwiegend in Anwendungen eingesetzt, bei denen Fluchtungsfehler und Schwenkbewegungen zwischen Wellen und Gehäuse auszugleichen sind.

Die kompakte Bauweise der Gelenklager erlaubt zudem eine einfache Montage und stellt keine besonderen Anforderungen an die Anschlusskonstruktion.

Gelenkköpfe sind vom Funktionsprinzip Gelenklager mit einem Gehäuse und einem Gewindeschaft.

Diese einbaufertigen Maschinenelemente gibt es mit Links-/ Rechts- oder Innengewinde.

Gelenkköpfe sind vom Funktionsprinzip Gelenklager mit einem Gehäuse und einem Gewindeschaft

Anwendungen von Gelenklagern und Gelenkköpfen in der Praxis

  • Gelenklager und Gelenkköpfe finden sich in unterschiedlichsten Anwendungen des Maschinen- und Anlagenbaus wie in Hydraulikzylindern, landwirtschaftlichen Maschinen, Nutzfahrzeugen, Baumaschinen, Automationstechnik und Robotik, Schienentechnik, fördertechnischen Anlagen, Maschinen und Anlagen für die Lebensmittelproduktion, Textilmaschinen und vielen anderen Bereichen.

Gelenklager unterteilen sich in vier Hauptgruppen

Bauformen von Gelenklagern 

| Radial-Gelenklager |

| Axial-Gelenklager |

| Schräg-Gelenklager |

| Gelenkköpfe |

Es gibt sie als wartungsfreie und wartungspflichtige Ausführungen und unterschiedlichen Werkstoffen sowie Gleitflächenkombinationen und Oberflächenbeschichtungen.

  • Dem Anwender steht bei Gelenklagern beispielsweise mit den Maßreihen E, G und W ein breites Spektrum genormter Abmessungen zur Verfügung. Bei Gelenkköpfen sind es die Maßreihen E und K.

Trotz der Normung unterscheiden sich die Bezeichnungen herstellerabhängig.

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